Umbau und Erweiterung der Kita Reiterweg; Beschluss über den Antrag zur Errichtung des Anbaus in Holzbauweise

Kommunalpolitik

Die SPD-Fraktion sprach sich in der Stadtratssitzung am 28. Februar 2019 erneut für eine Errichtung des Anbaus in Holzbauweise aus. Die SPD bedauert, dass sich der Stadtrat mit den Stimmen der CSU und Pro Stadtbergen gegen eine Realisierung in Holzbauweise ausgesprochen hat.

Hier nochmals die Argumente in Kurzform:

Die deutlich kürzere Bauzeit bei einer Realisierung in Holzbauweise bedeutet für unsere Erzieherinnen und Erzieher eine deutlich kürzere Beeinträchtigung ihrer Arbeit im laufenden Betrieb.

  • Holzbauweise eröffnet große Freiheiten bei der Raumeinteilung, auch nach Inbetriebnahme kann nochmal umgeplant werden, da die Wände leicht verschoben werden können. Das ist bei Massivbau in Ziegelbauweise unmöglich.
  • Großzügige Fensterflächen führen zu einem lichtdurchfluteten Gebäude.
  • Holzbauweise ist günstiger als Ziegelbauweise. Es kann ein Kostenvorteil von bis zu 30 Prozent^ erzielt werden.
  • Holz hat gute statische und gute wärmedämmende Eigenschaften, es bildet keine Wärmebrücken. Die Energiebilanz ist nicht schlechter als bei Massivhäusern und erreicht meist problemlos das Niveau eines Niedrigenergiehauses. Durch weitere Außendämmung kann es mit vergleichsweise geringerem Aufwand zu einem Passivhaus ausgebaut werden.

Der Kindergarten am Reiterweg hat von der Lage her eine Sonderstellung im westlichen Stadtbergen. Er ist vor dem Rinderstall das vorletzte Gebäude, bevor es ins Grüne geht. Viele Menschen nutzen die Wege dort zum Spazierengehen, Fahrradfahren und zum „Luft holen“. Wir sollten daher bei der Erweiterung behutsam gegenüber dem dort vorhandenen Wald und den Wiesen umgehen – auch diese besondere Lage ist für die SPD-Fraktion ein Argument für die Holzbauweise.

 
 

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